Valplast Studie der Universität Halle-Wittenberg

16.09.2016

Klinische Pilotstudie zur Eignung von Teilprothesen aus Nylon-12 zur Interimsversorgung des Lückengebisses

Die Universität Halle-Wittenberg hat in einer randomisierten, prospektiven Studie die Eignung von Valplast Teilprothesen, auch im Vergleich zu konventionellen Interimsprothesen mit Drahtklammer, untersucht. Untersuchungsparameter waren der modifizierter Sulkusblutungsindex (identifiziert Gingivitis und ihr Ausmaß), Sondierungstiefe (Tiefe der Zahnfleischtaschen), Attachmentverlust (Verlust des Stützgewebes), Lockerungsgrad der Zähne sowie Druckstellen.

Je nach Parameter schnitten die Valplast Interimsprothesen signifikant besser, besser oder gleich gut gegenüber der konventionellen Versorgung ab. Somit kamen die Autoren zu dem Schluss, dass „bei den Patienten mit Interimsprothesen aus Nylon […] im Beobachtungszeitraum geringere parodontale Veränderungen festgestellt [wurden] als bei den Patienten mit konventionellen Interimsprothesen. Zudem konnte eine geringere Anzahl an Druckstellen beobachtet werden.“

In den einzelnen Untersuchungsparametern schnitten die Valplast Prothesen (Testgruppe) und die Drahtklammer-PMMA-Prothesen (Kontrollgruppe) wie folgt ab (Ausschnitt):

 

Modifizierter Sulkusblutungsindex:

„Der Endwert des Index lag in der [Valplast-] Testgruppe jedoch signifikant unterhalb des Ausgangswertes. […] Der Endwert des Index lag in der [Drahtlklammer-] Kontrollgruppe oberhalb des Ausgangswertes.“

Sondierungstiefe:

„Im Untersuchungszeitraum wurde eine kontinuierliche Abnahme der mittleren Sondierungstiefe in der [Valplast-] Testgruppe festgestellt.[…] Im Untersuchungszeitraum wurde eine geringfügig Zunahme der mittleren Sondierungstiefe in der [Drahtklammer-] Kontrollgruppe festgestellt.“

Attachmentverlust:

„Im Untersuchungszeitraum wurde keine relevante Veränderung des Attachments in der [Valplast-] Testgruppe festgestellt. […] Im Untersuchungszeitraum wurde keine relevante Veränderung des Attachments in der [Drahtklammer-] Kontrollgruppe festgestellt.“

Lockerungsgrad:

„Hinsichtlich des Lockerungsgrades sowohl sämtlicher als auch der lückenbegrenzenden Zähne wurde weder für die Testgruppe noch für die Kontrollgruppe eine relevante Veränderung dokumentiert.“

Druckstellen:

„Im Untersuchungszeitraum führten die Nylonprothesen zu signifikant weniger Druckstellen als die PMMA-Prothesen.“

 

Die Details entnehmen Sie bitte der kompletten Studie, die Sie hier herunterladen können.

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