IDS 2017 Nachlese: Innovationen in 3D

Unsere Innovationen vom 21. - 25. März 2017 in Köln

Die Johannes Weithas GmbH & Co. KG zeigte auf der IDS 2017 vom 21. – 25. März 2017 in Köln wieder ihre neusten Innovationen und Produkte an gewohnter Stelle in der großen Haupthalle 10. Der Messestand wurde wieder in Kooperation mit unserer amerikanischen Partnerfirma Valplast Inc. durchgeführt. Gleichzeitig zu den Rekordbesucherzahlen der Messse, verzeichnete auch der Weithas Messestand einen gewaltigen Besucheransturm. Erschöpft aber glücklich blicken wir auf die IDS 2017 zurück:

Neben neuen Kunststoffzähnen, Fräsrohlingen und Innovationen im Bereich der Technikmaschinen brachte die Johannes Weithas gleich für zwei unterschiedliche 3D-Druckverfahren passende Kunststoffe auf den Markt:

Zum einen die innovative Weiton-3D Produktfamilie mit einer Vielzahl von 3D-Druck Kunststoffen für den Einsatz im Dentallabor. Diese 3D-Kunststoffe  lassen sich im Digital Light Processing (DLP) Druckverfahren bzw. Stereolithographie Druck verarbeiten. Somit können auf modernste Weise digitale Aufbissschienen, Bohrschablonen, Meistermodelle, Prothesenbasen, Modellguss-Gerüste und vieles mehr drucken, bzw. additiv / generativ gefertigt werden.

Johannes Weithas setzt bei den lichthärtenden Rapid-Prototyping Kunststoffen bewusst auf eine Hardware-unabhängige Lösung und möchte somit den Dentallaboren die Chance geben, die 3D Druck Kunststoffe auf einer Vielzahl am Markt erhältlicher 3D-Druckern zu fertigen.

Die Weiton-3D Kunststoffe sind gemäß ihrer Indikation CE-zertifiziert und bieten die Sicherheit, ein umfangreich geprüftes Produkt für den Einsatz im 3D Druck zu erhalten.

Weitere Informationen zu den Weiton-3D DLP Kunststoffen finden Sie hier.

3D Druck auf der IDS 2017

 

Zusätzlich zu den DLP 3D-Kunststoffen bot Weithas auf der IDS eine Weltneuheit im 3D-Druck an:

Erstmalig zeigte Weithas zusammen mit seinem Partnerunternehmen Valplast Inc. die Zukunft der Teilprothesen-Herstellung: Voll digital und für Teilprothesen weltweit einzigartig. Während bereits einige Prozesse für die Fertigung von digitalen Vollprothesen am Markt erhältlich sind, gab es im Bereich der Teilprothesen bisher keine digitalen Lösungen. Hauptproblem war hier, dass die notwendigen (Metall-) Halteklammern nicht digital im selben Schritt produziert werden können.

Hier kommt der Vorteil des flexiblen Prothesenmaterials Valplast ins Spiel: Bei Valplast sind Prothesenbasis und Halteklammern aus dem gleichen Material. Bisher wurde Valplast konventionell thermoplastisch gefertigt, seit der IDS 2017 ist nun auch der digitale 3D Druck von Valplast möglich.

Anders als im DLP Druckverfahren wird hier nicht ein Kunststoff mittels Licht auspolymerisiert, sondern es wird ein thermoplastischer Kunststoff, ähnlich dem sogenannten Fused Deposition Modelling (FDM) Druckverfahren (auch Fused Filament Fabrication - FFF), lediglich durch Aufschmelzen in Form bzw. Schichten gebracht. Eine Polymerisation findet hier nicht statt, so dass anders als bei den DLP 3D-Kunststoffen auch keinerlei allergieauslösendenden Restmononomere oder Photoinitiatoren im Material vorkommen. Allerdings eignet sich dieses FFF-Druckverfahren auf Grund der geringeren Auflösung nur für zahntechnische Arbeiten wie Prothesenbasen, Funktionslöffel und Kontrollmodelle.

Da auch keinerlei zahntechnische Hilfsstoffe wie Gipse oder Isoliermittel eingesetzt werden müssen, ist der Valplast 3D Druck absolut biokompatibel. Auf Grund seiner identischen Verarbeitung ist Valplast 3D bereits als Klasse 2a Medizinprodukt für den dauerhaften Einsatz zugelassen und kann auf umfassende klinische Studien von zahlreichen deutschen Universitäten zurückgreifen.

Neben dem Druck von Valplast lassen sich eine Vielzahl weiterer, in der Zahntechnik verwendeter Thermoplaste wie PMMA oder POM, auf dem Valplast-Drucker verarbeiten.

Erste Patientenarbeiten wurden bereits 2016 an der Universität Köln gefertigt, an der Universität Dresden läuft eine materialkundliche Untersuchung des gedruckten Valplast Materials.

Valplast im 3D Drucka auf der IDS

 

Wir bedanken uns bei allen Besuchern für das riesige Interesse an unseren Produkten!

Sie hatten keine Gelegenheit, unsere Neuigkeiten direkt auf der IDS kennenzulernen? Gerne informiert Sie unser Außendienst persönlich bei Ihnen vor Ort. Hier finden Sie direkt unseren Medizinprodukteberater in Ihrer Region.

 

Impressionen der IDS 2017:

Weithas_IDS_2017_Nachlese

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