Paradiesische Zähne (ziehen)

12.08.2013

Der Würzburger Student Sebastian Beißler hat es zu seiner Famulatur an das andere Ende der Welt verschlagen: In das Paradies der Fiji-Inseln. Hier, mehr als 2000 km von dem nächsten Festland entfernt, durfte der Student besonders seine Extraktionskünste perfektionieren. Mit einer größeren Sachspende von Prothetikmaterialien hat die Johannes Weithas KG die Arbeit der Kliniken vor Ort unterstützt.

Für seine Famulatur machte sich Sebastian Beißer auf den langen Weg an das Ende der Welt. Ziel war die School of Medicine in Suva, der Hauptstadt des kleinen Inselstaates Fiji. Doch vor der Einreise musste Sebastian Beißler erst einmal mit über 30 kg Dentalspenden im Gepäck den ungläubig-schauenden Zoll passieren. Erst nachdem der leitende Zollbeamte alles überprüft hatte, konnte Herr Beißler samt Spenden einreisen. Im Nachhinein wurde dem Studenten aber klar, was der Zollbeamten am Gepäckröntgengerät erblickt haben musste: „Das viele Komposit und die Metallinstrumente müssen eine ordentliche Röntgenopazität bewirkt haben!“.

In den ersten Wochen behandelte der Student an zwei Tagen in der Woche zusammen mit Studenten des lokalen 10.Semesters. Dieser Behandlungskurs entsprach im Wesentlichen dem Ablauf eines deutschen Kurses. Auf Grund mangelnder Patienten-Prophylaxe waren die Hauptbehandlungen allerdings Extraktionen und Füllungen aus Komposit. An den drei weiteren Tagen behandelte Sebastian Beißler am Colonial War Memorial Hospital. Hier durfte er bereits nach kurzer Einweisung überwiegend selbständig arbeiten. Da vielen Patienten eine Wurzelbehandlung finanziell nicht möglich war, beschränkten sich auch hier die Arbeiten auf Extraktionen und die anschließende prothetische Versorgung.

Historisch ist die Gesundheitsversorgung in Fiji staatlich geregelt und noch vor einigen Jahren waren alle zahnärztlichen Behandlungen in Krankenhäusern unentgeltlich. Später fehlte es dem Gesundheitsministerium am entsprechenden Budget, so dass die zahnärztliche Versorgung auf eine Grundversorgung umgestellt wurde. So konnten gerade die Sachspenden u.a. von der Johannes Weithas KG dazu beitragen, dass auch die vielen finanziell schlecht gestellten Patienten auf den Fiji Inseln eine befriedigende zahnärztliche Versorgung bekamen.

Privat blieben Sebastian Beißler besonders die freundlichen Menschen von Fiji in Erinnerung: „Die  Menschen auf Fiji sind sehr offen wenn nicht sogar neugierig gegenüber Fremden und äußerst gastfreundlich. Da wird man auch mal auf der Straße von einem Fremden zum Abendessen eingeladen.“ Die Arbeitsatmosphäre bezeichnet er als dementsprechend locker und fröhlich, trotz professioneller Konzentration auf die Arbeit. Zusammenfassend spricht Sebastian Beißler von einer unvergesslichen Zeit, an die er gerne zurückdenkt.

Famulatur auf den Fiji Inseln

Zahnspende für das Inselparadies

Zahnklinik auf Fiji

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