Valplast-Studie der Unis Köln, Erlangen und Marburg zum IADR 2010

16.08.2010

 

Auf dem diesjährigen IADR Kongress in Barcelona präsentierten die deutschen Universitäten Köln, Erlangen und Marburg ihre neuesten Untersuchungen zum Werkstoff Valplast. Unter der Führung von Dr. Hubert C. Roggendorf wurde die Patientenzufriedenheit zweier Formen der Interimsversorgung verglichen: Einer regulären Interimsversorgung aus PMMA-Kunststoff und gebogenen Metallklammern auf der einen, und der Versorgung mit einer Valplast-Prothese auf der anderen Seite.

Dazu wurden insgesamt 24 Patienten mit Einzelzahnlücken im Ober- und Unterkiefer ausgewählt und in zwei Gruppen eingeteilt: Die eine Gruppe erhielt zunächst eine reguläre Versorgung mit einer gebogenen Drahtklammerprothese (PMMA), die andere eine Versorgung mit Valplast. Nach 6 Wochen wurde jeweils die Versorgung getauscht, so dass alle Patienten insgesamt 6 Wochen beide Versorgungsformen getragen haben. Alle Patienten bewerteten vor Versorgungsbeginn, nach der ersten Behandlung und am Ende der Behandlung die mundgesundheitsbezogene Lebensqualität mit der jeweiligen Art der Versorgung nach dem OHIP-G 14 -Fragebogen (oral health impact profile).

Ergebnis: Die meisten Patienten bewerteten die Lebensqualität der Valplast Versorgung als überlegen gegenüber der regulären PMMA-Versorgung. Dabei war es nicht entscheidend, ob die Patienten zunächst mit einer regulären Versorgung und dann mit einer Valplast-Prothese oder umkehrt versorgt worden waren. Interessant war, dass die reguläre PMMA-Versorgung gegenüber einer unversorgten Lücke keinen Anstieg an Lebensqualität verzeichnen konnte, Valplast aber eine signifikante Verbesserung gegenüber der Nichtversorgung aufzeigte. Die Gründe für die höhere Zufriedenheit mit der Valplast-Versorgung gegenüber der regulären PMMA-Prothese waren eine erhöhte Ästhetik, ein besserer Sitz und Anpassung sowie weniger wunde Druckstellen.

Den englischen Original-Artikel finden Sie hier.

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